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  6. Roboter automatisieren Prozess der Tonerwiederaufbereitung

Ressourcenschutz durch Industrie 4.0

Durch Automatisierung erhöht Brother seine Aufbereitungskapazitäten für gebrauchte Tonerkassetten und schont somit natürliche Ressourcen. Der Technologiespezialist hat in Eigenentwicklung Roboter in die Produktionsstraßen seiner Recyclingwerke integriert.

 

Als erster Druckerhersteller recycelt Brother bereits seit 2004 aufgebrauchte Tonerkassetten für Laserdrucker. Allein in Europa hat das Unternehmen seither über 15 Mio. Toner der Wiederverwendung zugeführt und damit rund 13.500 Tonnen Material vor der Entsorgung bewahrt. Mit seinen kostenlosen Rücksende- und Recyclingbox-Programmen ermutigt Brother seine Kunden dazu, leere Tonerkassetten an den Hersteller zurückzusenden. Wiederverwendbare Komponenten können dann nach sorgfältiger Prüfung und Reinigung zu neuen Kassetten verarbeitet werden.

 

Die Roboter sorgen dafür, dass die wiederverwertbaren Komponenten der Tonerkartuschen in den Fertigungslinien automatisiert gereinigt, geprüft, justiert oder gegebenenfalls ersetzt werden. Der Druckerhersteller entwickelte seine Automations- und Robotertechnologie selbst, statt sie von Dritten zu beziehen. Diese Innovation wurde durch die Zusammenarbeit von Maschinenbauern, Fertigungs- und Elektronikingenieuren sowie Produktentwicklern realisiert und ist für den Wiederaufbereitungsprozess von Brother ein großer Schritt in Richtung vernetzter Industrie 4.0. Die automatisierten Produktionsstraßen wurden mit Hilfe von 3D-CAD- und Elektroplanungs-Software konstruiert und kommen in den Recycling- und Technologie-Zentren in Großbritannien, der Slowakei und den USA zum Einsatz.

 

In Zukunft will sich Brother den Themen kollaborative Roboter und künstlicher Intelligenz zuwenden, um die Kosten für das Recycling weiter zu senken und seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu steigern.