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Finger einer Perso drückt virtuelle Tasten auf einem Touchscreen-Display.

Infektionsschutz am Arbeitsplatz

Das Coronavirus erfordert von uns allen mehr Hygienebewusstsein, sowohl im privaten, wie auch im beruflichen Umfeld. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten sind und wie wirksamer Arbeitsschutz gelingt.

Hygieneregeln in der Coronakrise

Ein Mindestabstand von 1,5 Metern, regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife für 20 Sekunden sowie Husten und Niesen in die Armbeuge: Schon mit diesen einfachen Maßnahmen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Sie sich selbst und Ihre Mitmenschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Was für unser Privatleben gilt, hat natürlich auch im Beruf Gültigkeit, schließlich kann längst nicht jeder Arbeitnehmer aus dem Home Office seiner Tätigkeit nachgehen.

Gemeinsam genutzte Gegenstände in neue Arbeitsschutzstandards einbeziehen

Zuletzt ist vermehrt das Handy in den Hygienefokus geraten. Oft ist dann vom Smartphone als Bakterienschleuder die Rede und in der Tat hat eine Untersuchung des TÜV ergeben, dass im Schnitt ca. 100 Bakterien auf einem Touchscreen zu finden sind. Diese Bakterien sowie andere Keime und Erreger gelangen durch unsere Hände auf den Bildschirm. Die Hygiene der Hand und die des Handys hängen also durchaus zusammen, auch wenn manche Experten das Risiko durch Smartphones nicht überbewerten wollen. Hierbei handele es sich schließlich um persönliche Gegenstände, die in der Regel nicht weitergereicht würden. Was für private Handys bedingt gelten mag, lässt sich jedoch nicht so einfach auf den Berufsalltag vieler Menschen übertragen. Um den Infektionsschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten, hat die Bundesregierung neue Regeln aufgestellt, die strengere Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben nach sich ziehen. Vorbild hierfür sind Supermärkte, die mit Klebestreifen auf dem Boden den Mindestabstand kennzeichnen. Überall wo dies nicht möglich ist, müssen Trennwände an Kassen oder Nase-Mund-Bedeckungen für Beschäftigte, Kunden und Dienstleister bereitgestellt werden. Waschgelegenheiten und Desinfektionsspender müssen ebenfalls verfügbar sein, damit Arbeitnehmer für die erforderliche Handhygiene sorgen können. In Räumen und Firmenfahrzeugen sind zudem die Reinigungsintervalle anzupassen, weil das Corona-Virus nach bisherigen Erkenntnissen auf Oberflächen überleben kann. Daher sind insbesondere die Flächen, die mit den Händen berührt werden, täglich zu reinigen oder zu desinfizieren. Gerade dieser Punkt ist beim genauen Blick in das Büro oder Dienstfahrzeug nicht außer Acht zu lassen. Arbeitsmittel − wie Drucker, Scanner oder Beschriftungssysteme, egal ob Desktop- oder mobile Geräte − werden in der Regel gemeinschaftlich genutzt.

Schichtarbeit und Gesundheitswesen besonders im Fokus

Besonders in Betrieben, die im Schichtwechsel arbeiten, kommt die Problematik zum Tragen. Wenn in der Logistik Lagerarbeiter Waren zum Versand abfertigen, nutzen viele verschiedene Hände z.B. Etikettendrucker, mit denen die Versandlabels erstellt werden. Dasselbe gilt für das Gesundheitswesen, wo das Personal für die Erstellung von Patientenarmbändern oder Medikamenten- und Laborprobenbeschriftungen auf Etikettendrucklösungen zurückgreift. Auch wenn es derzeit keine nachgewiesenen Fälle von Infektionen beim Menschen nach dem Kontakt mit einer kontaminierten Oberfläche gibt, sind solche Schmierinfektionen möglich. Erreger können auf trockenen Edelstahl- oder Plastikoberflächen zwei bis drei Tage überleben. Schon das Abwischen mit einem feuchten Tuch kann helfen, wer jedoch auf Nummer sicher gehen muss, etwa weil er in einem klinischen Umfeld tätig ist, sollte für eine regelmäßige und schonende Desinfektion sorgen.

Lagerarbeiter druckt Versandlabels auf einem Etikettendrucker aus.
Etikettendrucker für Versandlabels werden in Logistik-Warenhäusern von mehreren Arbeitskräften in verschiedenen Schichten bedient, entsprechend wichtig ist deren regelmäßige Desinfektion. 

So werden Drucker, Scanner und Beschriftungssysteme schonend desinfiziert

Angesichts der derzeit gestiegenen Bedenken hinsichtlich der Sauberkeit von Oberflächen haben wir einen Leitfaden zur Reinigung von Brother-Produkten erstellt. Um die Außenseite des Produkts zu reinigen, wischen Sie es vorsichtig und schnell mit einem weichen, fusselfreien Tuch ab, das mit einer Lösung aus 70% Ethanol und 30% Wasser angefeuchtet ist.

WICHTIG

  • Stellen Sie vor der Reinigung sicher, dass das Produkt ausgeschaltet ist. Ziehen Sie das Produkt aus der Steckdose oder entfernen Sie die Batterien aus dem Produkt.
  • Reinigen Sie das Produkt immer an einem gut belüfteten Ort.
  • Verhindern Sie, dass Feuchtigkeit in Schlitze oder Öffnungen des Produkts eindringt, einschließlich der Lücken um die Tasten, da dies zu einem Brand, einem elektrischen Schlag oder einer Beschädigung des Produkts führen kann.
  • Lassen Sie die Oberflächen nach der Reinigung vollständig trocknen, bevor Sie das Produkt in die Steckdose stecken oder die Batterien wieder einlegen und das Produkt wieder einschalten.
  • Verwenden Sie zum Reinigen des Produkts keine der folgenden Lösungen, da diese die Kunststoffabdeckung und / oder Kabel schmelzen oder auflösen können, was zu Brand- oder Stromschlaggefahr führen kann: Ammoniak, brennbare Sprays, Bleichmittel, Natriumhypochlorit oder Schleifmittel, oder organische Lösungsmittel wie Benzol, Farbverdünner, Poliermittelentferner oder Desodorierungsmittel.

ANMERKUNG

Die hier bereitgestellte Reinigungsmethode ist Teil unserer Bemühungen, das Risiko der Verbreitung von COVID-19 zu verringern, und kann daher von der in unserer Produktdokumentation angegebenen regulären Methode abweichen. Für die regelmäßige Reinigung unter normalen Umständen empfehlen wir nicht die Verwendung von Alkohol, da dies zu einer Brandgefahr führen kann.

Brother kann die Wirksamkeit dieser Methode zur Reduzierung der Verbreitung von COVID-19 nicht garantieren. Wenn Drucker mit anderen Personen geteilt werden, halten Sie beim Betrieb die räumliche Distanz aufrecht und waschen Sie häufig Ihre Hände.

Zum Leitfaden

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