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Medizinische Fachkraft beschriftet eine Probe mit Klebe-Etikett aus Etikettendrucker.

Corona-Tests: So gelingt die effiziente Beschriftung von Proben

Die medizinischen Labore in Deutschland nehmen eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung der COVID-19 Pandemie ein. Bereits seit Wochen laufen die Einrichtungen auf Hochtouren. Experten zufolge ist eine massive Ausweitung der Testkapazitäten in den Laboratorien dennoch überfällig. Wie das Personal im Labor und an den Entnahmestellen den Überblick behält und die Flut an Proben sicher und zuverlässig kennzeichnet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Um die Ausbreitungskurve des Virus möglichst flach zu halten ist es von entscheidender Bedeutung, Infizierte durch Testen so schnell es geht zu identifizieren und isolieren. Genauso wichtig ist es aber auch deren Kontaktpersonen zu informieren, damit diese sich ebenfalls testen lassen oder in Quarantäne begeben können und das Virus nicht weiterverbreiten.

Welche Tests gibt es?

Um das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) bei einem Menschen nachzuweisen, gibt es mehrere Verfahren. Die gängigste Methode und standardmäßig eingesetzt wird der sog. PCR-Test (Polymerase-Kettenreaktion). Als mögliche Ergänzung dazu gelten Antikörpertests. Infizierte bilden oft erst ein bis zwei Wochen nach ihrer Erkrankung Antikörper im Blut. Wird verstärkt danach getestet, ließe sich ermitteln, wer sich infiziert hat, ohne es gemerkt zu haben. So ließe sich die vermutlich hohe Dunkelziffer besser einschätzen, woraus die Wissenschaft dann neue Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus ableiten kann. Eine entsprechende Studie befindet sich bereits in Planung.

Darüber hinaus arbeiten Unternehmen wie Bosch und wissenschaftliche Institute an weiteren Testverfahren oder haben diese sogar schon fertig gestellt. Welche Tests sich letztlich wofür eignen, wird sich mit der Zeit herausstellen. Allen gemein ist jedoch, dass die entsprechenden Proben korrekt beschriftet und den Betroffenen jederzeit eindeutig zugeordnet werden müssen. Nur so lässt sich eine größtmögliche Patientensicherheit gewährleisten und dadurch auch die Ausbreitung gering halten.

Südkorea, Hongkong, Japan, Taiwan – asiatische Demokratien als Vorbilder?

Nicht nur das Coronavirus selbst hat seinen Ursprung vermutlich in Asien, auch die bisher scheinbar erfolgreichsten Länder im Kampf gegen SARS-CoV-2 liegen allesamt in diesem Erdteil. Die Zahl der Infizierten in diesen Nationen steigt deutlich langsamer als in vielen anderen Teilen der Welt und das obwohl dort größtenteils auf drastische Maßnahmen wie Ausgangssperren und Kontaktverbote verzichtet wird. Quervergleiche mit Ländern völlig unterschiedlicher kultureller Hintergründe sollten zwar vorsichtig angewendet werden, die Adaption sinnvoller Teilaspekte erscheint jedoch erfolgversprechend.

Eine Hand holt ein Klebe-Etikett aus einem Etikettendrucker von Brother.
Die Etikettendrucker der TD-2 Serie lassen sich dank optionalem Zubehör an verschiedene Einsatzszenarien anpassen, etwa durch einen Etikettenablöser, der das Klebe-Etikett automatisch von der Trägerfolie entfernt. 

Drive-in Stationen: Mobiler Corona-Test im Auto

Schon früh nahm etwa Südkorea auch beim Thema Corona-Test per Drive-in eine Vorreiterrolle ein und wurde dafür von Experten wie dem Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité gelobt. Auch in Deutschland eröffnen immer mehr solcher provisorischer Drive-ins oder mobile Teams in Rettungswagen mit ihren Teststationen. In solch beengten Umgebungen kommt es besonders darauf an, dass die medizinischen Arbeitskräfte über geeignete Hilfsmittel und Lösungen verfügen, mit denen sie ihre Arbeit trotz der extremen Belastung und Personalengpässen weiterhin auf dem höchsten qualitativen Niveau erledigen können.

Lösungen für das Beschriften und Nachverfolgen von Patientenproben

Bei den Testverfahren kommt es vor allem auf Genauigkeit und Zeit an, Prozesse müssen dementsprechend effizient gestaltet sein. Von Hand beschriftete und unleserliche Etiketten erhöhen das Risiko einer falschen Identifikation von Proben und gefährden somit die Patientensicherheit. Brother bietet mit seinen Etikettendruckern hierfür Lösungen an, die sich modular an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen lassen. Dank der mobilen Einsatzmöglichkeit sind etwa die 2-Zoll-Drucker der TD-Serie ideal geeignet, um sie in den Drive-ins einzusetzen.

Mit ihren kompakten Maßen eignen sich die Etikettendrucker der TD-2 Serie besonders für Arbeitsumgebungen mit geringem Platzangebot. Durch optionales Zubehör, wie der Akku-Einheit und den WLAN- oder Bluetooth-Schnittstellen lassen sich die Geräte optimal für den mobilen Einsatz nachrüsten. Durch das Touchpanel-Display ist der TD auch als Stand-Alone-Lösung ohne angeschlossenen PC einsetzbar. Der Etikettenablöser etwa trennt das Klebe-Etikett automatisch von der Trägerfolie und erleichtert das Aufkleben auf das Röhrchen auch beim Tragen von Handschuhen. Dank der Vielzahl an Etikettengrößen und -typen ist trotz unterschiedlicher Proben-Röhrchen das passende Verbrauchsmaterial verfügbar. Selbst Patientenarmbänder lassen sich über das Gerät drucken, sollte sich ein Test bestätigen und der Infizierte direkt stationär aufgenommen werden.

Mit der mitgelieferten P-touch Editor Software lassen sich individuelle Etiketten-Vorlagen schnell und unkompliziert anhand der jeweiligen Anforderungen erstellen. Die gängigsten Barcodeprotokolle und die Möglichkeit der Verknüpfung mit Excel™-Dateien und einer Seriendruckfunktion machen den P-touch Editor zu einer leistungsfähigen Software zur Etikettenerstellung. Alternativ können die Etikettendrucker auch an die jeweiligen Voreinstellungen der bestehenden Systemanforderungen angepasst und in diese integriert werden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie unsere Healthcare-Experten oder informieren sich zu unseren Etikettendrucklösungen für Labore.

 

Experten kontaktieren Etikettendrucklösungen für das Labor

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