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Analog

Menschen nehmen die Welt "analog" wahr, das heißt als kontinuierliche Übertragung von Informationen, die sich fortlaufend und stufenlos ändern, wie zum Beispiel die Schallwellen. Eine Schallplatte ist beispielsweise ein analoger Datenträger, auf dem die Informationen physikalisch in den Rillen der Schallplatte gespeichert sind und durch den Tonabnehmer in fortlaufende und variable elektrische Spannungen (Tonsignale) verwandelt werden. Dadurch können die Signale stufenlos jede beliebige Stärke annehmen, zum Beispiel sehr stark sein bei einem lauten Ton oder recht schwach bei einem leisen Ton. Im Gegensatz zur digitalen Technologie von z.B. CDs und DVDs, bei der Informationen, wie zum Beispiel Musik- oder Bilddaten, in regelmäßigen engen Zeitabständen als einzelne Zahlenwerte ohne Zwischenstufen aufgezeichnet und gespeichert werden, enthält das analoge Verfahren die gesamten Abstufungen der Klang- bzw. Bildinformationen. Das analoge Verfahren ist störanfälliger als das digitale Verfahren. Zur Bearbeitung von Musik oder Bildern mit einem Computer müssen analoge Daten in digitale Daten umgewandelt (digitalisiert) werden.