21.02.2005 - Brother feiert seine Jung-Gesellen
Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer erfolgreich abgelegt / Der Innungsbeste kommt aus Ockstadt / Beruf des Kommunikationselektronikers hat Zukunft.
Bad Vilbel im Februar 2005: Am 31. Januar endete die Ausbildungszeit für viele angehende Kommunikations-elektroniker, Fachrichtung Informationstechnologie. Druckerhersteller Brother International aus Bad Vilbel freut sich darüber, diesmal den besten Absolventen ausgebildet zu haben.
Dreieinhalb Jahre haben sie geschraubt und gelötet, aber auch technische Mathematik sowie Schaltungs- und Funktionsanalyse gebüffelt. Jetzt sind Carl Stückrath (22) aus Ockstadt und Daniel Schelzig (20) aus Nidderau am Ziel angekommen: Sie haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen und wurden von Ihrem Ausbildungsbetrieb Brother übernommen. Mit der Note 1 in den theoretischen und der Note 1 in den praktischen Prüfungen schloss Carl Stückrath als Bester des Ausbildungsjahrgangs im Kammerbezirk Friedberg/Gießen ab.
Brother hat in der Vergangenheit allen Auszubildenden nach dem Abschluss eine feste Anstellung angeboten. "Wir sind stolz darauf, dass wir Ihnen offensichtlich das richtige Rüstzeug für ein erfolgreiches Berufsleben vermittelt haben", freute sich Brother-Geschäftsführer Lothar Harbich, "und sind sicher, dass unser Unternehmen in Zukunft von Ihrem Wissen und Engagement profitieren wird".
Für Rosemarie Kuhn, Kaufmännische Leitung und Personal, gibt es zur Ausbildungspolitik von Brother keine echte Alternative: "Gerade in unserem Geschäft, wo sich Technologien rasend schnell weiterentwickeln, fällt es jungen Menschen leichter, Schritt zu halten. Dadurch ist die Ausbildung wirtschaftlicher als jeder Fremdeinkauf." Ausbildungsleiter Stefan Völp kann sich daher auch in diesem Jahr wieder früh auf die Suche nach neuen Auszubildenden machen.
Wie jedes Jahr will Brother auch in diesem Jahr wieder mehrere Auszubildende einstellen. Die Bewerbungen kämen immer zahlreicher, aber dennoch werde es leider immer schwerer, geeignete Kandidaten aus der Menge zu finden. "Die Ausbildung zum Kommunikationselektroniker ist vielfältig und anspruchsvoll. Sie erfordert sowohl handwerkliches Geschick als auch die Fähigkeit, analytisch zu denken", erklärt Stefan Völp die Voraussetzung für die Ausbildung. Dafür habe der Beruf Zukunft. Die Kommunikationstechnologie verbreite sich in immer mehr Lebensbereichen, sagt Völp und scherzt: "Bald kommuniziert auch unser Kühlschrank mit uns". Produziert würden die Geräte zwar im Ausland - aber gewartet und repariert würden sie krisensicher in Deutschland.
