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04.07.2007 - Beatmungsgerät für die Neugeborenen-Intensivstation in Frankfurt

Neugeborenen-intersivstation25.000 Euro kamen 2007 bei der 4. Brother CeBIT-Sammelaktion zusammen.
Die Kinderhilfestiftung erwarb damit ein Beatmungsgerät für die Kinderabteilung der Frankfurter Uni-Klinik.
Frankfurt / Bad Vilbel, im Juni 2007: Die Neugeborenen-Intensivstation der Uni-Klinik Frankfurt freut sich über ein neues Beatmungsgerät. Zu früh geborene Babys oder Säuglinge, die operiert werden müssen, können damit altersgerecht versorgt werden. Schon länger lag dem Pflegeteam dieser Wunsch auf dem Herzen.

Da bisher nicht jedes Bett über ein Beatmungsgerät verfügte, musste jeweils eines der anderen Beatmungsgeräte bei Bedarf verlegt werden. Doch manchmal geht es um Minuten, die über die Heilungschancen eines Säuglings entscheiden. Ein Beatmungsgerät durch die engen Räume von einem Bettchen zum anderen zu bringen und anzuschließen, bedeutet an sich schon Aufwand und Stress. 'Aber noch schlimmer ist es, wenn man die Entscheidung treffen muss, dass ein Kind auf die Beatmung verzichten muss, weil sie ein anderes Kind noch dringender benötigt', sagt Karin Schnabel, die engagierte Pflegedienstleiterin der Abteilung.

Das nun angeschaffte Beatmungsgerät ist speziell auf die Anforderungen von Kleinstkindern ausgerichtet. Da die Entwicklung insbesondere bei Frühgeborenen sehr unterschiedlich ist, lässt sich die Beatmung ganz individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten einstellen. So kann das Atemgerät zum Beispiel auch den Atemreflex stimulieren, falls ein Kind zu atmen 'vergisst'.

Lothar Harbich, Geschäftsführer der Brother International GmbH in Bad Vilbel und Rosemarie Kuhn, kaufmännische Leiterin, konnten sich bei einem Besuch der Intensivstation ein Bild über den Einsatz des gespendeten Gerätes machen. Beide lobten im Anschluss das Engagement des Pflegepersonals der Klinik. 'Es ist erschütternd, was die Kleinen zum Teil durchmachen mußten und müssen, die hier liegen.', sagte Rosemarie Kuhn. 'Aber es ist aufbauend, wenn man sieht, wie viele mit der rechtzeitigen und richtigen Hilfe gesunde und glückliche Kinder werden.'

Dr. Dieter Hofmann, Vorsitzender der Frankfurter Kinderhilfestiftung, freute sich, dass Brother nun bereits zum vierten Mal in Folge seinen Messeauftritt auf der CeBIT in Hannover zum Sammeln von Spenden genutzt hat. In den ver-gangenen Jahren kamen so über 75.000 Euro für die Kinderhilfestiftung zusammen. Brother verteilt an seinem Stand Werbemittel und bittet im Gegenzug um eine kleine Gegenleistung in Form einer Spende. 2007 gab es 'Luka' ein 1,60 Meter großes Stehaufmännchen.

Zusätzlich gab es während der CeBIT eine zweite Sammelaktion, die Brother mit der Fachhandelspublikation Channel Partner ins Leben rief: Erstmalig stellten bedeutende Unternehmen der IT-Branche (darunter Toshiba, RIM / Blackberry, Samsung, Konica Minolta, Kyocera, Koch Media, AVM / Fritz!Card, Buhl Media) sowie Mansard Werbemittel Produkte für einen konzertierte Aktion zur Verfügung. Diese wurden zu CeBIT-Wundertüten gebündelt und über eBay versteigert. Auf diese Weise kamen weitere 4.500 Euro für die Kinderhilfestiftung zusammen. Dazu wurden die kindergerechte Sachspenden direkt dem Verein zur Verteilung überlassen. Channel Partner Chefreporterin Marzena Fiok: 'Wir sind begeistert, wie positiv die Resonanz seitens der IT-Firmen war. Jeder wollte dabei sein. Deshalb wollen wir diese Aktion künftig jedes Jahr durchführen'

((BU))
Ortsbesichtigung: Karin Schnabel, Pflegedienstleiterin der Neugeborenen-Intensivstation (Mitte), bedankt sich bei Rosemarie Kuhn, kfm. Leiterin und Lothar Harbich, Geschäftsführer von Brother.

Das in aufgeblasenem Zustand 1,60 große Anti-Streß-Männchen 'Lukas' war eine Attraktion auf dem Brother-CeBIT-Stand.

Die Kinderhilfestiftung ist eine gemeinsame Initiative der Bürger und der Wirtschaft in Frankfurt. Sie initiiert, koordiniert und finanziert seit 1982 Projekte für kranke, behinderte und misshandelte Kinder in der Region Frankfurt /Rhein-Main



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